Flusskrebse-Bestimmungsschulungen durchgeführt

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Der Fischerei-Verein Amberg 1893 e.V. beteiligt sich zusammen mit den Fischereivereinen Schmidmühlen und Rieden sowie der Lauterach-Genossenschaft seit Mai 2022 an dem Flusskrebs-Hegeprojekt des Naturpark Hirschwald. Alleine von den Amberger Krebshegern wurden bislang mehr als 12.000 invasive Signalkrebse aus den Amberger Vils-Abschnitten innerhalb der Naturparkgrenzen entnommen, um so den Druck auf heimische Flusskrebse (Edel- und Steinkrebse) zu reduzieren. Signalkrebse sind Überträger der sogenannten Krebspest – einer Pilzkrankheit, die für unsere heimischen Flusskrebse fast immer tödlich endet.

Um die Hege-Bemühungen zu intensivieren, wurden im Januar 2026 zehn und im März 2026 sieben weitere Vereinsmitglieder für die Flusskrebshege geschult.

Foto: Gerhard Doerfler

Die Teilnehmer/innen lernten in den Schulungen alles Relevante zu den Themenkomplexen Flusskrebsanatomie, Bestimmungsmerkmale heimischer und invasiver Flusskrebsarten, Fanggeräte und Fangmethoden sowie kulinarische Verwertung der Flusskrebse.

Foto: Gerhard Doerfler

An der Flusskrebshege interessierte aktive Mitglieder können sich beim Vorstand für zukünftige Schulungstermine anmelden. Da Flusskrebse (wie auch Muscheln und Fische) dem Fischereirecht unterliegen, ist neben der Teilnahme an der Schulung der Besitz eines Erlaubnisscheins („Fangbuch“) zwingende Voraussetzung für die Sondererlaubnis zur Flusskrebshege.