Am vergangenen Samstag trafen sich 16 Gäste und Vereinsmitglieder zum diesjährigen Räucherkurs in Bühl. Unter der fachkundigen Anleitung unserer Chef-Köche und Räucherer Reinhard Ehbauer, Wolfgang Fuchs und Oswald Jäger wurden die Kursteilnehmer/innen in die kulinarische Fischverwertung mittels Räuchern und Beizen eingewiesen. Neben den theoretischen Grundlagen stand vor allem das Mitmachen im Fokus des Kurses: Die Teilnehmer/innen durften die verschiedenen Räucheröfen selbst beschicken und entleeren und auch für die Fische nach Graved Art selbst Filets schneiden, Gräten ziehen, würzen, ...

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Zur Begrüßung gab es gebeizte Saiblinge und Forellen mit Weißbrot und Meerrettich. Das Schneiden dünner Scheiben von den gebeizten Fischfilets wurde vorgeführt und dann durften sich alle selbst mit dem scharfen Filetiermesser versuchen.

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Anschließend wurden die Forellen zum Räuchern vorbereitet und in die Räucheröfen eingebracht.

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Geräuchert wurde mit Gas-, Elektro- und Holz-Räucheröfen ...

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... sowie mit einem kompakten Tisch-Räucherofen. Es wurden ganze Forellen und Karpfenfilets mit dem Rauch veredelt.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die unterschiedlichen Farben ergeben sich in Abhängigkeit der verschiedenen Räucheröfen und den Räucherbedingungen. Was ist der persönliche Favorit? Das stellte sich bei der abschließenden Verkostung heraus.

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Und geschmeckt hat es ebenfalls. Eine Forelle hat jede(r) Teilnehmer/in zudem selbst gebeizt und mit nach Hause genommen. Nach ca. 3 Tagen ist die Graved Forelle dann ebenfalls verzehrfertig. Guten Appetit!

Innerhalb von nur 4 Tagen häufen sich die Meldungen von in der Vils gehakten oder gefangenen Wallern.

Zunächst einmal ging dieser 20-Pfünder mit 1,10 m Länge unserem Fischerfreund Stefan Helldörfer kurz vor Mitternacht an den Haken.

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Nur wenige Tage später gelang es unserer Fischerfreundin Steffi Lüttge, ein noch etwas größeres Exemplar mit 1,15 m Länge und 9.850 g in der Vils zu überlisten.

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Wenn man diesen Waller neben einer maßigen Bachforelle liegen sieht, wird offensichtlich, dass selbst deutlich größere (Edel-)Fische durchaus in das Beuteschema des Wallers passen.

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Diese Meldungen zeigen, wie wichtig die für die Monate Juni bis September angesetzten Waller-Hegemaßnahmen für die Fischpopulationen in unseren Gewässern sind. Für Waller gilt nach wie vor ein absolutes Rücksetzverbot (kein Mindestmaß und keine Schonzeit)!

Den erfolgreichen Anglern ein kräftiges Petri Heil!

Fotos: privat

Eine kleine Gruppe der Teilnehmer/innen des letzten Vorbereitungskurses zur Staatlichen Fischerprüfung (Februar 2018) trotzte der kühlen Witterung und fand sich nebst des Ausbilder- und Helferteams am Ostersamstag zum Schnupperangeln in Bühl II ein. Nachdem die Theorie des Angelns sowie das Schlachten und Verwerten gefangener Fische im Vorbereitungskurs verinnerlicht wurden, ging es nun darum, den praktischen Umgang mit der Handangel zu üben und nach Möglichkeit selbst einen Fisch auf die Schuppen zu legen.

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Das kalte Wetter der letzten Wochen und Monate war sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Fische noch nicht richtig aus ihrer Winterruhe erwacht sind. Dennoch gab es einige zaghafte Bisse, die jedoch nicht alle verwertet werden konnten. Am Ende des Schnupperangelns waren immerhin zwei Spiegelkarpfen die Ausbeute des Tages.

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Allen Neulingen Petri Heil zu diesen Fängen und Glückwunsch zu dem gelungenen Auftakt einer hoffentlich langen und erfolgreichen Angler-Karriere!

In der Zwischenzeit haben fast alle Teilnehmer/innen des Vorbereitungskurses die Staatliche Fischerprüfung erfolgreich abgelegt - ein Indiz für die solide Ausbildung und gute Vorbereitung auf diese Prüfung. Allen Ausbildern und Helfern sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!

Allen alten und neuen Petrijüngern wünschen wir allzeit Petri Heil und viele schöne Stunden am Gewässer.

Seit der Jahreshauptversammlung im Dezember 2017 verzeichnet der Fischereiverein Amberg drei Neuaufnahmen. Die Neumitglieder wurden auf der diesjährigen Frühjahrsversammlung am 09.03.2018 begrüßt.

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Das Foto zeigt (von links nach rechts): Tim Jüntgen (1. Vorsitzender), Nicolas Reitinger und Günter Graßler (2. Vorsitzender).

Dass selbst die Vils stellenweise großflächig zufriert, ist ein deutliches Zeichen für die aktuell eiskalten Temperaturen und passiert bei weitem nicht jedes Jahr!

Sobald das Thermometer frühlingshafte Plusgrade erreicht, werden Fische und FischerInnen automatisch wieder aktiv.

Auf der bevorstehenden Frühjahrsversammlung am Freitag, 09.03.2018 um 19 Uhr, liefern wir unter anderem aktuelle Informationen zu unseren Gewässern. Um rege Beteiligung wird gebeten.

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Petri Heil!

Die Vorstandschaft

Gemeinsame Busfahrt und Besichtigung mit Führung der Fischzuchtanstalt Mauka in Neufahrn bei Freising

Termin: 27.01.2018

Weitere Informationen auf der Homepage des FV OPf.

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